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Kultur und Bildung

15.07.2017 - Artikel

Stand: Juni 2017

Das Bildungswesen ist nach Jahren politischer Instabilität in einem desolaten Zustand, stark politisiert und durch häufige Streiks paralysiert. Die Regierung hat die kostenlose Grundschulerziehung eingeführt, um dem Analphabetentum weiter Bevölkerungskreise entgegenzuwirken. Inzwischen können rund 80 Prozent der zwischen 15 und 24-Jährigen lesen und schreiben. Das Schulsystem umfasst eine sechsjährige Grundschulzeit mit anschließender siebenjähriger Sekundarschule. In Burundi gibt es eine staatliche und zahlreiche private Universitäten, die jedoch wenig leistungsfähig sind.

Wissenschaft, Kunst und Literatur befinden sich aufgrund des jahrelangen Bürgerkriegs, der Armut des Landes, der fehlenden Öffnung nach außen und der geringen Zahl an Bildungsinstitutionen auf sehr niedrigem Niveau. Burundi leidet darunter, dass die Eliten das Land vielfach verlassen haben.

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